Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für konventionelle Rüstungsgüter im Jahre 2006 (Rüstungsexportbericht 2006)

 

die Bundesregierung hat heute am 07.11.2007 den Rüstungsexportbericht für das Jahr 2006 beschlossen.

 

2006 wurden für Rüstungsgüter (einschließlich Kriegswaffen) insgesamt Einzelausfuhrgenehmigungen im Wert von ca. 4,2 Mrd. € erteilt - das entspricht dem Vorjahreswert. Mit ca. 72,5 % entfällt der überwiegende Anteil der Genehmigungen auf EU NATO- und NATO-gleichgestellte Länder, mit denen vielfältige Kooperationen im Rüstungsbereich bestehen.

 

Der Gesamtwert der tatsächlich exportierten Kriegswaffen ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 16 % auf 1,4 Mrd. € zurückgegangen. Ein Anteil von 66 % des Gesamtwertes entfiel dabei auf Ausfuhren in EU-, NATO und NATO-gleichgestellte Länder. Die übrigen Exporte umfassen hauptsächlich die Ausfuhr von U- und Schnellbooten nach Südkorea, Südafrika und Tunesien. Der Anteil von Kriegswaffen an den deutschen Gesamtexporten lag bei nur 0,15 %.

 

Die Genehmigungswerte für so genannte Kleinwaffen, das sind insbesondere automatische Handfeuerwaffen, sind mit 37 Mio. € gegenüber den beiden Vorjahren leicht um 3,5 % gestiegen, für die Gruppe der Drittstaaten, d.h. für Länder, die nicht zu EU, NATO oder gleichgestellten Staaten gehören, von 12,6 Mio. € auf 15,6 Mio. €. Auf Entwicklungsländer entfiel dagegen mit knapp einer Million € ein deutlich geringerer Wert als im Vorjahr - hier ist ein Rückgang um über 80 % zu verzeichnen.

 

Den Rüstungsexportbericht finden Sie unten in den Links.

 

(c) Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie