Exportkontrolle in der Praxis – Güter-, Länder- und Personenlisten

Grundlagen der Ausfuhrabwicklung, der innerbetrieblichen Exportkontrolle, Güterlisten, Embargos und Personenlisten, BAFA und Zoll

Spezial-Seminar

Inhalte im Überblick

  • Grundbegriffe
    • Ausfuhrverfahren & Exportkontrolle
  • Gelistete und nicht-gelistete Güter
  • Die EG Dual-Use-Verordnung
  • Embargos & kritische Länder
    • Inkl. dem Iran-Embargo
  • Terroristenlisten
    • Personenlisten
  • Betriebsorganisation und -prüfung
  • Check- und Prüflisten
  • Genehmigungsverfahren
    • Verwendungsbezogene Genehmigungspflichten
    • Lieferatenerklärungen/Mitwirkungspflichten
    • Genehmigungsrechtliche Codierungen

Inhalt

Sie exportieren Ihre Waren in Drittländer? Ihre Techniker und Serviceleute schicken E-Mails mit Zeichnungen und Software ins Ausland oder nehmen ihre Notebooks mit? Sie liefern Ersatzteile für Anlagen und Industrien in alle Welt und sind zugelassener Ausführer oder wollen AEO werden? Dann ist Exportkontrolle für Sie ein Thema. Lernen Sie in diesem Praxisseminar, dass nicht nur Exporte von Rüstungsgütern beschränkt sind, und warum Exportkontrolle auch und gerade den Mittelstand angeht. Haben Sie schon einmal genau geprüft, ob ihre Produkte als Dual-Use-Güter anzusehen sind? Hat der Zoll sie schon einmal auf die Genehmigungscodierungen „Y901, 3LNA etc“ angesprochen? Prüfen sie, ob ihre Kunden und Lieferanten auf den Terroristenlisten gelistet sind? Unterliegt das Land in das Sie liefern, einem Embargo? Können sie sicherstellen, dass Ihre Güter nicht „illegal“ weitergeliefert werden? Technisch hochwertige und innovative Produkte deutscher Unternehmen werden auch von Staaten begehrt, die aus deutscher bzw. EU-Sicht kritisch sind (z.B. Iran). Daher ist bei Exporten genau zu prüfen, „WAS“ „WEM“ „WOFÜR“ „WOHIN“ geliefert wird. Im Außenhandel gibt es Verbote und Genehmigungspflichten, die sich nicht nur auf bestimmte kritische Güter (Dual Use, Rüstung) sondern auch auf Dienstleistungen und den Zahlungsverkehr erstrecken. Jedes Unternehmen ist für seine Ausfuhraktivitäten selbst verantwortlich. Dies gilt auch für die Einhaltung der Exportkontrollvorschriften. Wachsamkeit ist u.a. geboten, wenn Anfragen „dubios“ erscheinen, weil Angaben nicht schlüssig sind. Das Unternehmen muss eigenständig prüfen, ob seine Güter in der Ausfuhrliste benannt sind und damit z.B. ein Export oder eine Dienstleistung einer Genehmigung bedarf.  Bei Verstößen drohen empfindliche Strafen. Zudem finden sich derartige Firmen schnell in den Medien wieder, was zu einer Negativpresse und einem Imageverlust führen würde.

Adressaten

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter/innen aus dem Vertrieb, dem Versand, der Produktentwicklung und der Auftragsabwicklung sowie Beschäftigte und Führungskräfte aus den Bereichen Einkauf, Kundendienst und Exportabwicklung. Das Seminar eignet sich ebenfalls für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen aus anderen Abteilungen, die eng mit den vorbezeichneten Abteilungen zusammenarbeiten und organisatorisch vor- oder nachgeschaltet sind. Es werden keine Vorkenntnisse in der Exportkontrolle vorausgesetzt.

Teilnahmegebühr

340,00 € zzgl. 19 % MwSt.
darin enthalten:
  • umfangreiche Seminarunterlagen
  • Tagungsgetränke und Pausenverpflegung
  • Zertifikat
  • Handbuch „Praktische Arbeitshilfe Export/Import“,16. Aufl. 27,99 € zzgl. 7 % MwSt.

Termine und Buchung

Ort Kennung Termin Zeitraum Preis (zzgl. 19% MwSt.)
Hamburg KEX1305
12.06.2013 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 340,00 EUR Buchen
Nürnberg KEX1306
18.06.2013 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 340,00 EUR Buchen
München KEX1307
25.06.2013 09:00 Uhr - 17:00 Uhr 340,00 EUR Buchen

Referenten (alternativ)

Volker Anders,
Eschborn

Sebastian Billig, Rechtsanwalt
AWB Steuerberatungsgesellschaft mbH

Ulrike Düchs,
Eschborn

Dipl. Finanzwirt Ulf Recktenwald,
Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung, Münster

Eva Werder,
Eschborn